{"id":2846,"date":"2020-12-20T21:32:22","date_gmt":"2020-12-20T20:32:22","guid":{"rendered":"http:\/\/neu.progruen-paderborn.de\/pgpb\/?p=2846"},"modified":"2020-12-21T00:04:17","modified_gmt":"2020-12-20T23:04:17","slug":"kritisch-konstruktive-anmerkungen-zum-schwarz-gruenen-koalitionsvertrag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/neu.progruen-paderborn.de\/pgpb\/kritisch-konstruktive-anmerkungen-zum-schwarz-gruenen-koalitionsvertrag\/","title":{"rendered":"Kritisch-konstruktive Anmerkungen zum schwarz-gruenen Koalitionsvertrag"},"content":{"rendered":"<p>Erg\u00e4nzend zum Beitrag: &#8220;Gemeinn\u00fctziger Umweltschutzverein pro gr\u00fcn e.V. Paderborn mit erster Einsch\u00e4tzung zum schwarz-gr\u00fcnen Koalitionsvertrag&#8221; hier mit Anmerkungen<span style=\"font-size: 14px;\"><em> (zum Bl\u00e4ttern die Pfeiltasten verwenden \/ die Kommentare sind nochmals in der Reihenfolge B2 bis B30 unterhalb der Darstellung mit kurz gefasstem Textbezug aufgelistet)<\/em><\/span>:<\/p>\n<p>[pdf-embedder url=&#8221;http:\/\/neu.progruen-paderborn.de\/pgpb\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/wKoalitionsvertrag-Abstimmung-27112020-final-TeilGebaeudeKommentareBS.pdf&#8221; title=&#8221;kommentierter Koalitionsvertrag 27112020 final Teil Gebaeude BS&#8221;]<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Textbezug im Koalitionsvertrag zu B2: &#8220;&#8230;werden wir von der Idee geleitet, Paderborn lebenswert zu erhalten und zukunftsf\u00e4hig zu gestalten.&#8221;<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B2: <span style=\"color: #003300;\">Ja! Einverstanden!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B3: &#8220;klimaneutrales Paderborn..&#8221;<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B3:\u00a0<span style=\"color: #003300;\">Ja, notwendig! \u2026aber auch physikalisch richtig definieren, was gemeint ist und f\u00fcr ganz PB umsetzen!\u00a0So wie der Vertrag geschrieben ist, droht eine gef\u00e4hrliche bilanzielle \u201eSchein-Neutralit\u00e4t\u201c eingeschr\u00e4nkt auf sehr kleine Teil-\/Handlungsbereiche der Stadt (wie Stadtverwaltung, einzelne Geb\u00e4ude, st\u00e4dtische Grundst\u00fccke), bei der physikalisch unzul\u00e4ssig Winterverluste (Heizung) mit Sommergewinnen (PV) verrechnet werden.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B4: &#8220;Koalitionsvertrag .. Kompass..&#8221;<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B4: <span style=\"color: #003300;\">Ja, notwendig! \u2026 aber in Sachen Klimaschutz leider noch so ungenau, dass man das Ziel irreversibel verfehlen kann (s.o., s.u.)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B5: &#8220;Pr\u00e4ambel&#8221;.. &#8220;Corona-Krise&#8221;&#8230;&#8221;Wir schlie\u00dfen diesen Vertrag unter dem Eindruck der aktuellen Corona-Krise, die auch die Stadt Paderborn noch l\u00e4nger besch\u00e4ftigen wird, auch wenn die Infektionszahlen hoffentlich zur\u00fcckgehen und diederzeit geltenden Beschr\u00e4nkungen aufgehoben werden k\u00f6nnen. Der Politik und der Gesellschaft stehen die wahren Problemstellungen erst bevor.\u00a0&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B5:\u00a0<span style=\"color: #003300;\">Richtig! \u2026und die Klima-Krise? \u2026\u00a0Treibhausgase sammeln sich anders als Viren \u00fcber Jahrzehnte\/Jahrhunderte in der Atmosph\u00e4re an. Untersch\u00e4tzungen wie in der Coronakrise und Missachtung wissenschaftlicher Erkenntnisse werden hier irreversible Folgen f\u00fcr viele Generationen\/Jahrhunderte haben. Es handelt sich hier nicht um vor\u00fcbergehende Wellen, die man nach Fehlversuchen wieder eind\u00e4mmen kann, sondern um eine anhaltende, steigende \u201eFlut\u201c, die die gesamte Welt betrifft. Die wahren Problemstellungen werden bei der Klimakrise viel gr\u00f6\u00dfer sein und bed\u00fcrfen daher einer noch dringenderen Aufmerksamkeit als Corona.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B6: &#8220;Die Corona-Pandemie f\u00fchrt zu massiven kommunalen Einnahmeverlusten. Zugleich ist mit deutlich steigenden kommunalen Ausgaben zu rechnen. Die Koalition setzt sich im Rahmen ihrer M\u00f6glichkeiten und Zust\u00e4ndigkeiten daf\u00fcr ein, die Folgen der Corona-Pandemie f\u00fcr Wirtschaft und Stadtgesellschaft abzumildern..&#8221;\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B6:\u00a0<span style=\"color: #003300;\">Richtig! \u2026 auch das trifft auf die Klimakrise in noch viel st\u00e4rkerem Ma\u00dfe zu \u2026!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B7: &#8220;WIRTSCHAFT: \u00d6KONOMIE UND \u00d6KOLOGIE. Die Soziale Marktwirtschaft ist unsere Grundlage f\u00fcr Gesellschaft und Wirtschaft: Die Verbindung von wirtschaftlicher Leistung mit sozialem und \u00f6kologischem Fortschritt sind dabei keine Gegens\u00e4tze. Klimaschutz und Energiewende werden auch als Konjunktur- und Wachstumsmotor gesehen\u2026 &#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B7:\u00a0<span style=\"color: #003300;\">Ja! \u2026 aber gerade im Bereich Klimaschutz\/Energiewende werden in PB Gegens\u00e4tze konstruiert, die gar nicht vorhanden sind: \u2026 so wurde 2020 im Rat unwidersprochen behauptet, dass Passivh\u00e4user zu erheblicher Kostensteigerung f\u00fchrten, obwohl diese Geb\u00e4ude genau die drei nebenstehend genannten Fortschrittselemente in idealer Weise verbinden. Das \u00e4u\u00dferst zur\u00fcckhaltende Eintreten f\u00fcr Passivh\u00e4user im vorliegenden Vertrag spiegelt diesen widerspr\u00fcchlichen Sachverhalt leider nach wie vor wider (s.u.)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B8: &#8220;Technologiepark.&#8221; &#8230;. &#8220;Wir setzen uns daf\u00fcr ein, auf dem Areal auch ein Smart Home zu errichten, damit alle M\u00f6glichkeiten des energieeffizienten Bauens in einem Modellhaus besichtigt werden k\u00f6nnen. Hierzu wollen wir mit der Paderborner Handwerkerschaft ein Beratungsnetzwerk aufbauen, welches die M\u00f6glichkeiten des energieeffizienten Bauens anschaulich pr\u00e4sentiert.&#8221;\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B8:\u00a0<span style=\"color: #003300;\">Ja! \u2026 aber energieeffizientes, zukunftsf\u00e4higes Bauen muss zuallererst dem \u201eKISS\u201c Prinzip folgen (&#8220;Keep It Simple &amp; Stupid\u201c). Zu KISS geh\u00f6ren vor allem \u201epassive\u201c verlusteind\u00e4mmende Ma\u00dfnahmen, die die Geb\u00e4udeh\u00fclle, den Komfort, die thermische Stabilit\u00e4t und die \u00d6konomie des Geb\u00e4udes verbessern sowie den Heizw\u00e4rmebedarf gegen\u00fcber Durchschnittsgeb\u00e4uden um 90% reduzieren. Der modische Begriff \u201eSmart Home\u201c f\u00fchrt daher in die Irre. \u201cSmart\u201c sollte vor allem die Planung sein, so dass auch ein \u201edummes Home\u201c beim Ausfall der IT seine Bewohner nicht im Stich l\u00e4sst, wie das bei gut geplanten zertifizierten Passivh\u00e4usern der Fall ist. Das Modellhaus muss daher in erster Linie ein klug geplantes zertifiziertes Passivhaus (oder Passivhaus-Plus\/Premium) sein \u2026 das dann gern noch passende \u201esmarte\u201c Zusatzfeatures bekommen kann. Die Handwerkerschaft sollte unbedingt einbezogen werden, darf aber nicht der alleinige Steuermann im Netzwerk sein. Kompetente Ingenieure, Wissenschaftler sind hier mindestens ebenso wichtig \u2026 wie bereits der vor rund 20 Jahren im Agendaprozess entstandene \u201eRunde Tisch Geb\u00e4udemodernisierung\u201c gezeigt hat.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B9: &#8220;Paderborn \u00fcberzeugt&#8221;\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B9:\u00a0<span style=\"color: #003300;\">Sehr gutes Ziel, dass gerade im Klima-\/Geb\u00e4udebereich noch mit Substanz zu f\u00fcllen ist!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B10: &#8220;Smart City..Wir wollen Paderborn zu einer Smart City entwickeln. Dazu geh\u00f6rt auch, mehr Beteiligung zu erm\u00f6glichen.&#8221;<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B10: <span style=\"color: #003300;\">Ja, aber auch hier digitale Fehlschl\u00fcsse a la \u201eSmart Home\u201c vermeiden \u2026 Resilienz gegen IT-Ausf\u00e4lle bedenken \u2026 und die Stadt vor allem \u201eanalog\u201c erlebens- und lebenswert erhalten\/machen!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B11: &#8220;BILDUNG. &#8230;Aus dem Landesprogramm \u201eGute Schule 2020\u201c werden in Paderborn 17 Millionen Euro verbaut,&#8230; &#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B11:\u00a0<span style=\"color: #003300;\">Nachhaltig? Energieeffizient?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B12: &#8220;KLIMA, UMWELT &amp; NATUR. Realistische Ziele der Energiewende sind bezahlbar.&#8221;\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B12:\u00a0<span style=\"color: #003300;\">Ja, klar, fast selbstverst\u00e4ndlich! \u2026 Jedoch werden die Worte \u201erealistisch\u201c und \u201ebezahlbar\u201c oft als Kampfparolen\/Scheinargumente gegen sehr herausfordernde, aber klimapolitisch, wissenschaftlich als notwendig erachtete Zielsetzungen verwandt. Was will uns der Koalitionsvertrag hier also sagen?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B13: &#8220;..Unser Ziel ist es, \u00f6konomische Wettbewerbsf\u00e4higkeit in \u00f6kologischer Weise mit sozialer Stabilit\u00e4t und hoher Lebensqualit\u00e4t dauerhaft zu verbinden. Wichtig sind f\u00fcr uns dabei Arbeitspl\u00e4tze, eine gute Infrastruktur, die soziale Mischung in der Stadt und bezahlbares Wohnen ..&#8221;<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B13:\u00a0<span style=\"color: #003300;\">Auch wieder klar! \u2026 Jedoch wurde mit Arbeitspl\u00e4tzen in NRW auch f\u00fcr die Braunkohle argumentiert \u2026 und mit bezahlbarem Wohnen werden oft notwendige Klimaschutzinvestitionen abgewehrt \u2013 wie Passivh\u00e4user, die laut BM angeblich 20% mehr kosten sollen \u2013 aber die faktisch meist doch so niedrig sind, dass sie im statistischen Rauschen untergehen, sich in praktisch allen F\u00e4llen rechnen und das Wohnen auf Dauer erst nachhaltig, zukunftsf\u00e4hig und bezahlbar machen. Was will uns der Vertrag also hier andeuten?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B14\/B15: &#8220;..Kohlendioxidneutralit\u00e4t der Stadtverwaltung (inkl. eigenbetriebs\u00e4hnlicher Einrichtungen und st\u00e4dtischer Einrichtungen) bis sp\u00e4testens 2035 vorantreiben.&#8221;\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B14: <span style=\"color: #003300;\">Co2 ist zu eng&#8230;Es m\u00fcssen alle Treibhausgase &#8211; einschlie\u00dflich Methan ber\u00fccksichtigt werden!<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B15:\u00a0<span style=\"color: #003300;\">Stadtverwaltung ebenfalls zu eng!&#8230;Es m\u00fcssen alle Handlungsbereiche, die im Einflussbereich der Stadt liegen, einbezogen werden &#8230; \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude\/Einrichtungen, zu bebauende\/vergebende Grundst\u00fccke &#8230;. letztlich die gesamte Stadt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B16: &#8220;Die Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes wollen wir im Rahmen eines umfangreichen Beteiligungsprozesses mit der Einrichtung eines innovativen Netzwerks von Akteurinnen und Akteuren neu ausrichten, um gem\u00e4\u00df den Zielen von Paris die Klimaerw\u00e4rmung auf 1,5 Grad zu beschr\u00e4nken<\/em>.&#8221;&#8230;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B16:\u00a0<span style=\"color: #003300;\">Prima! Richtig! \u2026 die im Folgenden genannten Aktionen werden daf\u00fcr allerdings \u00fcberhaupt nicht reichen<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B17: &#8220;Wir wollen die Photovoltaik (PV) ausbauen, denn Klimaschutz rechnet sich. Wir wollen Klimaschutzma\u00dfnahmen beschleunigen und auch Investoren und B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger dazu ermutigen. Bei der Vergabe von st\u00e4dtischen Grundst\u00fccken soll die Errichtung von PV-Anlagen (max. Belegung solange wirtschaftlich) verpflichtend vorgesehen werden.&#8221;&#8230;\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B17:\u00a0<span style=\"color: #003300;\">Ja ok! \u2026 aber PV ist kein Allheilmittel, nur im Sommer reichlich vorhanden, in teuren, kritischen Dunkelflauten aber nicht in vollem Umfang!! \u2026Es ist v\u00f6llig unverst\u00e4ndlich und erstaunlich, dass hier ausgerechnet die Forderung nach dem Passivhausstandard fehlt!! (siehe auch Kommentar zu Kapitel 1 oben und Kapitel 12 unten!).\u00a0Eine Forderung \u00fcbrigens, die die Gr\u00fcnen bereits vor 10 Jahren gestellt haben. Ist das jetzt f\u00fcr das 1,5 Grad-Ziel weniger dringend geworden?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B18: In Kooperation mit dem Handwerk soll ein Beratungsnetzwerk aufgebaut werden.\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B18:\u00a0<span style=\"color: #003300;\">Nur? &#8230;Wo bleiben Ingenieure, Wissenschaftler, ausgewiesene Nachhaltigkeitsexperten\u2026 wo bleibt die Nutzung\/Inanspruchnahme externer Beratungsangebote \u2026nationaler und internationaler Passivhausseminare, virtueller Webinare, Tagungen \u2026 etc. etc, an denen aus Paderborn heutzutage anscheinend kaum jemand teilnimmt!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B19: BAUEN, PLANEN &amp; KONVERSION. &#8230;Die Potenziale neuer Baugebiete, die aus den Konversionsaufgaben entstehen, sollen auch f\u00fcr den Ausbau urbanen Gr\u00fcns genutzt werden.\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B19:\u00a0<span style=\"color: #003300;\">Ja, sehr sch\u00f6n \u2026 aber dabei das Klimaanliegen nicht vergessen\u2026 s.u.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B20: Klimaschutz. &#8230; Mindestbaustandard KfW 55 verbindlich setzen&#8230;<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B20: <span style=\"color: #003300;\">Dieser Standard ist ein herber Schlag ins Gesicht der Klimaneutralit\u00e4t, der durch nichts gerechtfertigt ist und im eklatanten Widerspruch zum hehren st\u00e4dtischen Ziel der Klimaneutralit\u00e4t bis 2035 steht. Alles, was wir heute neu bauen, muss schon heute klimaneutral\/ hochenergieeffizient sein, da eine andernfalls jetzt schon vorprogrammierte, dann \u00e4u\u00dferst teure Sanierung jeglicher menschlicher\/\u00f6konomischer Vernunft widerspr\u00e4che.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B21: Wir wollen dar\u00fcber hinaus f\u00fcr den energieeffizienten Hausbau auf vonder Stadt erworbenen Grundst\u00fccken Anreize setzen f\u00fcr den Energiestandard KfW 40\/40+ oder Passivhaus und damit die Zahl dieser Geb\u00e4ude mindestens verdoppeln.\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B21:\u00a0<span style=\"color: #003300;\">Nein das ist v\u00f6llig unzureichend!&#8230;\u00a0Es muss um &#8220;alles&#8221; gehen, insbesondere auch um seitens der Stadt ver\u00e4u\u00dferter und im Besitz verbleibender Grundst\u00fccke&#8230;sowie alle Bereiche, auf die die Stadt Einfluss aus\u00fcben kann (z. B. Baugesellschaften, an denen die Stadt beteiligt ist) \u2026 dort nur PV zu fordern (s.u.) ist blanker Hohn und v\u00f6llig unzureichend.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B22\/B23: ..Wir wollen ein Beratungsnetzwerk aufbauen, damit auch im Eigenheimbau mit den Fragen von Energieeffizienz, Nutzung von Erneuerbaren, Dach- und Fassadenbegr\u00fcnung sowie Regenwassernutzung vonAnfang an in die \u00dcberlegungen einbezogen werden&#8230;\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B22:\u00a0<span style=\"color: #003300;\">Nein, das ist doch eine \u201eNullaussage\u201c\/ \u201eScheinfortschritt\u201c! \u2026Wenn es in PB null oder sagen wir vielleicht 5 Passivh\u00e4user gibt, so sollen daraus wiederum null oder vielleicht 10 werden?&#8230;und der Rest bleibt KfW55? &#8230;wenig mal 2 bleibt wenig \u2026 das ist doch nicht der Fortschritt, den wir dringend ben\u00f6tigen&#8230;<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B23:\u00a0<span style=\"color: #003300;\">Hinreichend wirksam? \u2026 Es wird seit Jahrzehnten beraten, gef\u00f6rdert, angereizt&#8230;die Zeit ist abgelaufen, es muss JETZT UMGESETZT UND GEHANDELT WERDEN. Hinter Beraternetzwerken verstecken hilft nicht mehr \u2026 Also: nicht nur PV, sondern endlich auch Passivh\u00e4user-Plus \u2013 wo immer m\u00f6glich \u2013 glasklar fordern!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B24: die Bebauungspl\u00e4ne an aktuelle Standards anpassen\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B24: J<span style=\"color: #003300;\">a, \u2026 dann aber Passivhaus-Plusbauweise vorsehen und Quartiers-Strukturen entsprechend ausrichten<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B25: Die Wohnungsgesellschaft Paderborn mbH &#8230;<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B25:\u00a0<span style=\"color: #003300;\">Wo bleiben hier die Forderungen nach einem nachhaltigen Standard wie er durch das Passivhaus gegeben ist und wie er zum Beispiel durch die Neue Heimat Tirol schon seit 10 jahren ausschlie\u00dflich gebaut und im sozialen Wohnungsbau f\u00fcr weniger als 5 Euro pro Quadratmeter brutto warm vermietet wird? &#8230;und das ab jetzt sogar im Passivhaus-Plus Standard! &#8230; Das w\u00fcrde \u00fcberzeugen&#8230;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B26: KONVERSION&#8230;<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B26: <span style=\"color: #003300;\">die Auslassungen setzen sich fort &#8230; keinerlei Aussagen zu Klimaneutralit\u00e4t, h\u00f6chsteffizienten Baustandards&#8230; man dr\u00fcckt sich um dringend notwendige Kommitments&#8230;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B27: KOMMUNALE GEB\u00c4UDE. &#8230; Wir wollen, dass das neue Stadthaus ein energetischer Leuchtturm f\u00fcr den st\u00e4dtischen Geb\u00e4udebestand wird. Es soll CO2-neutral betrieben werden und eine Zertifizierung nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr nachhaltiges Bauen erhalten.\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B27: <span style=\"color: #003300;\">\u2026 und warum nicht auch eine Passivhaus-Zertifizierung?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B28: Mit dem Stadthaus wird ein energetisches Gesamtniveau angestrebt, das vergleichbar ist zu einem Passivhaus Plus.\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B28:\u00a0<span style=\"color: #003300;\">H\u00f6rt sich sehr vorbildlich an, ABER \u2026 nur \u201eGesamtniveau\u201c? Ist die Vergleichbarkeit auf wichtigen Teilniveaus \u2013 wie dem passiven W\u00e4rmeschutz \u2013 etwa nicht gegeben? Der Verdacht liegt sehr nahe, zumal im n\u00e4chsten Satz schon wieder \u00fcber gro\u00dffl\u00e4chige PV gesprochen wird. Soll diese etwa zur rein bilanziellen Scheindeckung der winterlichen Verluste auf einem \u201eGesamtniveau\u201c herangezogen werden? Oder \u2026? Hier erscheint Kl\u00e4rung\/Nachbesserung dringend notwendig.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B29: H\u00e4ufiger als bisher wollen wir in unserer Vorbildfunktion als Stadt auch Photovoltaik in die Fassade st\u00e4dtischer Geb\u00e4ude integrieren.\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B29: <span style=\"color: #003300;\">Wo sie unwirtschaftlicher wird \u2026 vorbildlicher w\u00e4re es die Fassaden selbst erst einmal nach Passivhausstandard verlust\u00e4rmer zu machen, denn das zahlt sich auch im tiefsten Winter aus, wenn PV niedrigere Ertr\u00e4ge bringt \u2026<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p><em>Textbezug zu B30: Klimaschutz und Klimaanpassung. Auf der Grundlage einer Klimaschutzstrategie f\u00fcr den Geb\u00e4udebereich soll die energetische Sanierung kommunaler Geb\u00e4ude erfolgen. Die Umstellung der W\u00e4rmeversorgung auf CO2-neutrale Heizungssysteme hat eine bedeutende Rolle f\u00fcr den kommunalen Klimaschutz und damit auch f\u00fcr die Koalition.\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommentar B30:\u00a0<span style=\"color: #003300;\">Hier l\u00e4uten wieder die Alarmglocken. Es droht Scheinneutralit\u00e4t\/Etiketten-\/Umgehungsschwindel: Denn eine beliebte Methode ist es, mit angeblich CO2-neutralen Holzpellets, Biogas etc. zu argumentieren\u2026 Ressourcen, die allerdings \u00e4u\u00dferst kostbar, begrenzt und f\u00fcr den Notfall aufbewahrt werden sollten und zum blo\u00dfen Verheizen viel zu schade sind \u2026 wobei auff\u00e4llt, dass auch hier wieder die Methanproblematik vergessen wurde (Methanfreisetzung bei Gasproduktion, Biogas, biogenen Energieersatzstoffen \u2026!)<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><span style=\"color: #003300;\">Zuallererst gilt es auch bei der Geb\u00e4udesanierung, den viel zu hohen Energiebedarf zu senken \u2026Dazu bedarf es \u2013 auch schrittweise, aber konsequent &#8211; hervorragender D\u00e4mmung, Luftdichtheit, kontrollierter Bel\u00fcftung mit W\u00e4rmer\u00fcckgewinnung, sehr gut w\u00e4rmed\u00e4mmender Fenster mit hoher Solarausbeute, i.e. Qualit\u00e4ten von Passivh\u00e4usern. Dies alles wird hier \u00fcberhaupt nicht angesprochen und ist dringend nachzutragen!<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><span style=\"color: #003300;\">\u2026 sonst droht klimapolitisches Versagen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;..<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><span style=\"font-size: 14px;\">Kommentiert von: Dr. B. Steinm\u00fcller<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px;\"><em>Anm. d. Red.: <strong>Dunkelflaute<\/strong>\u00a0bezeichnet in der Energiewirtschaft den Zustand, dass Windenergie- und Photovoltaik-Anlagen in einer Region wegen Flaute oder Schwachwind und zugleich auftretender Dunkelheit insgesamt keine oder nur geringe Mengen elektrischer Energie produzieren. (Quelle: Wikipedia)\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px;\"><em>Anm. d. Red.: Da der Begriff &#8220;Dunkelflaute&#8221; von Lobbyisten gern auch zur Panikmache genutzt wird weisen wir auf den \u00fcbersichtlichen Beitrag:\u00a0&#8220;Alternative Energien \u2013 Zu wenig \u00d6kostrom im Winter?&#8221; von W. Eckert in SWR Fernsehen, Marktcheck hin. <a href=\"https:\/\/www.swrfernsehen.de\/marktcheck\/dunkelflaute-solarstrom-alternative-energien-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.swrfernsehen.de\/marktcheck\/dunkelflaute-solarstrom-alternative-energien-100.html<\/a>\u00a0\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erg\u00e4nzend zum Beitrag: &#8220;Gemeinn\u00fctziger Umweltschutzverein pro gr\u00fcn e.V. 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