Fritz Buhr, der Ehrenvorsitzende des Paderborner Umweltschutzvereins pro grün e.V., feiert runden Geburtstag.

v.l.: Heidi & Fritz Buhr (Ehrenvorsitzender), Dieter Dubisch (Vorsitzender pro grün e.V. Paderborn)

Seit den frühen siebziger Jahren kämpft er unermüdlich für die Natur und den Umweltschutz in Paderborn und darüber hinaus. Er gilt als der erste Umweltaktivist der Stadt. Der ehemalige Landrat Manfred Müller bezeichnete ihn einmal, bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes, als „das grüne Gewissen der Stadt“.
2021 erhielt er den Preis für Umwelt- und Klimaschutz des Kreises Paderborn.

„Trotz aller Rückschläge und Enttäuschungen hat Fritz Buhr nie resigniert oder sich entmutigen lassen. Als unermüdlicher und engagierter Kämpfer für die Natur und den Umweltschutz hat er viel erreicht. Sein Engagement ist nicht nur eine Nebenbeschäftigung, es ist das zentrale Thema seines Lebens“, betont Dieter Dubisch, der Vorsitzende von pro grün.

Seine Arbeit zeichnet sich durch profundes Fach- und Hintergrundwissen, sowie ausgezeichnete Vernetzung mit anderen Akteuren im Bereich Natur und Umwelt, aus. Er ist stets hart in den Sachverhalten, aber immer respektvoll und verbindlich im Umgang mit den Gegnern seiner Ziele. Diese Haltung hat ihm, obwohl er oft als „Sand im Getriebe“ von Verwaltung, Behörden und Interessenverbänden wahrgenommen wurde, deren Respekt und die Gesprächsbereitschaft ermöglicht. Als unermüdlicher Antreiber hat Fritz Buhr unzählige Projekte ins Leben gerufen und mit Beharrlichkeit erfolgreich umgesetzt. Dazu gehören der Einsatz für den Nationalpark Egge, der Erhalt des sogenannten Hessewäldchens, der Erhalt der 12 Bäume auf dem Marienplatz, das Thema Neubau des Stadthauses und die Gestaltung des Geißelschen Gartens. Bei diesen und vielen weiteren Engagements konnte er stets auf seine Unterstützer zählen, Fachleute, die ihr Wissen und ihre Fähigkeiten einbrachten.

Wenn man die gesamte Breite seiner Aktivitäten betrachtet, stechen einige heraus: der Verkauf der Stadtwerke, die Rettung des Waldes am Höpperteich (Fischteiche), der Stopp der geplanten Müllverbrennungsanlage, der Nationalpark Senne und der Kampf gegen den Glyphosat-Einsatz sowie Fracking, gegen die er sich auch deutschlandweit einsetzt.

Die wichtigste Beraterin und Unterstützerin an seiner Seite ist seine Frau Heidi. Wir bewundern den Einsatz der Familie Buhr, die auch heute noch eine tragende Stütze von pro grün ist.

“Wir, der Verein pro grün e.V., wünschen Fritz Buhr weiterhin viel Gesundheit und Lebensfreude, damit er noch viele Jahre seine Mission für Natur und Umweltschutz fortsetzen kann. Und uns allen ist zu wünschen, dass sein unermüdlicher Einsatz auch in Zukunft viele inspirieren kann und der Umwelt zugutekommt“, so Dieter Dubisch abschließend.

Weitere Informationen über Fritz Buhr finden sich auf dieser Homepage des Vereins, auf der auch „Erwin Grosches Gedanken: Die Fritz-Buhr-Hymne“ veröffentlicht sind.